🚒 Ausbildung im April

In diesem Monat stand bei unseren Übungen ein wichtiges Thema im Fokus: das sichere Vornehmen von tragbaren Leitern sowie die Menschenrettung über diese.

Gerade in unserem Einsatzgebiet gibt es immer wieder Situationen, in denen eine Rettung mit der Drehleiter nicht möglich ist – sei es durch enge Bebauung, schwer zugängliche Hinterhöfe oder ungünstige Zufahrten. In solchen Fällen ist die tragbare Leiter oft das schnellste und effektivste Rettungsmittel.

Um im Ernstfall routiniert und sicher handeln zu können, trainieren wir solche Szenarien regelmäßig unter realistischen Bedingungen. Dabei legen wir großen Wert auf saubere Abläufe, Teamarbeit und die sichere Handhabung der Ausrüstung.

Denn im Einsatz zählt jede Sekunde – und Vorbereitung macht den Unterschied.

Katastrophenschutzübung „Black Noris“

Am vergangenen Samstag beteiligten wir uns an der stadtweiten Katastrophenschutzübung „Black Noris“. Angenommen wurde ein flächendeckender Stromausfall – inklusive Ausfall von Internet und Mobilfunk.

Wie für eine solche Lage vorgeplant habe wir mit unserem „Leuchtturm“ eine Anlaufstelle für die Bevölkerung eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger konnten sich mit ihren Anliegen direkt an uns wenden – wir haben vor Ort geholfen oder an die zuständigen Stellen weitervermittelt.

Im Laufe der Übung suchten immer wieder Mimen mit unterschiedlichsten Hilfeersuchen unsere Station auf. Die Bandbreite reichte von akuten Notfällen bis hin zu weniger dringlichen Anliegen. Genau solche realitätsnahen Szenarien sind entscheidend, um Abläufe zu testen, Prioritäten richtig zu setzen und auch unter Stress einen kühlen Kopf zu bewahren.

Die Übung hat gezeigt, wie wichtig funktionierende Anlaufpunkte und klare Strukturen in Krisensituationen sind – vor allem dann, wenn gewohnte Kommunikationswege wegfallen.

Die ersten Minuten entscheiden.

Im März haben wir uns in mehreren Übungen intensiv mit genau dieser Phase beschäftigt: Den ersten 10 Minuten eines Einsatzes. In dieser Zeit geht es oft um alles – insbesondere um die schnelle und sichere Menschenrettung und die Einleitung effektiver Maßnahmen.

Noch bevor weitere Kräfte eintreffen, müssen wir die Lage erkunden, Prioritäten setzen und die richtigen Entscheidungen treffen. Maßnahmen werden eingeleitet, Strukturen geschaffen und wichtige Weichen für den gesamten Einsatz gestellt. Fehler oder Verzögerungen in dieser Phase lassen sich später oft nur schwer korrigieren.

Trainiert wurde unter realitätsnahen Bedingungen an unterschiedlichen Objekten und Einsatzszenarien. Ziel: im Ernstfall schnell, sicher und effektiv handeln – auch dann, wenn wir zunächst auf uns allein gestellt sind.

Mit jeder Übung steigern wir unsere Schlagkraft – für eure Sicherheit.

Verkehrsunfall auf der A3 01.04.2026

Heute wurden wir zu einem Verkehrsunfall auf die Autobahn A3 alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Kleinbus nach einem Unfall umgekippt war und auf der Seite zum Liegen kam.

Im Fahrzeug befanden sich insgesamt 8 Personen, darunter 6 Kinder und 2 Erwachsene. Glücklicherweise konnten sich ein Erwachsener sowie alle Kinder eigenständig aus dem Fahrzeug befreien. Eine weitere erwachsene Person wurde durch die Feuerwehr schonend aus dem Fahrzeug gerettet.

Unsere Aufgaben bestanden insbesondere in der Betreuung der zahlreichen Verletzten bis zum Eintreffen weiterer Rettungskräfte.

Wir waren mit zwei Fahrzeugen im Einsatz.

Wir wünschen allen Betroffenen eine schnelle und vollständige Genesung.